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Kleine Notenkunde – Teil 5

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Töne sind …

…im Grunde nur Luft, schwingende Luft, die unser Trommelfell mitschwingen lässt und so zu einer Information werden, die wir mit den Ohren wahrnehmen können. Das Gehirn übersetzt die Information dann in das was wir als „Töne“ und „Klänge“ wahrnehmen.

Töne sind also schwingende Luft – umgerechnet in Klang.

Die Tonhöhe…

…ist abhängig von der Schwingung.

Je größer die (in Hertz angegebene) Frequenz, desto höher klingt der Ton den wir hören! Ein gängiges A liegt meist zwischen 440 und 444 Hertz. An welchen Zahlen man die Töne der Geigensaiten G, D, A und E erkennt, habe ich im Beitrag „Stimmen einer Geige“ beschrieben.

Reine Intervalle

G und D sind (als Beispiel) sind zwar verschiedene Töne, ihre Schwingungen passen aber gut ineinander. Das ist bei allen „reinen“ Intervallen der Fall (Prime, Quarte, Quinte, Oktave).

Die Oktave

Wenn das Verhältnis genau 1:2 beträgt, klingen zwei Töne zusammen wie ein (sehr voller) Ton. Es handelt sich dann um eine Oktave. Solche Töne klingen nicht nur „verwandt“, man sieht es auch an ihren Namen, denn alle 8 Töne wiederholen sich die Notennamen. Sie werden dann nur durch eine nachgestellte Nummer voneinander unterschieden. Diese Nummer gibt auskunft ob es sich zB. um ein hohes oder ein Tiefes A (G,D,E…usw.) handelt. Bsp.: A1, A2, A3 …

Im Bild (ganz oben) ist der orangene Ton eine Oktave höher als der gelbe Ton und dieser ist eine Oktave höher als der Grüne. (Je mehr Periodendurchläufe pro Zeiteinheit, desto höher klingt der Ton….Im Bild: orange -> hoch, grün -> tief).

Und wenn ein reines Intervall „unrein“ gespielt wird?

Wenn man zwei Töne eines reinen Intervalls nur FAST sauber spielt, dann kann man manchmal ein „Pulsieren“ hören. Der Grund ist, dass es durch die Überlagerung von (in diesem Fall leicht zueinander verschobenen) Schwingungen zur sogenannten „Interferenz“: An manchen Stellen kommt es zur Verstärkung und an anderen zur Abschwächung – man hört es an einem leichten Wechsel der Lautstärke.

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Das „Klangergebnis“ habe ich mit Blau gekennzeichnet, ihr seht das An-und Abschwellen als Ergebnis der Interferenz.

 

Ein Dankeschön geht an meinen Mann Johannes Greber, er hat mir geduldig meine Fragen beantwortet und bei den Zeichnungen geholfen!

 

Wer noch tiefer in die Materie einsteigen möchte:

Uni Paderborn

(Stand 6.2.2016): http://wwwmath.uni-paderborn.de/~mathkit/Inhalte/MatheMusikPiano/data/manifest24/zusammenhaenge.html

 

 

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Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Hundebloggerin.

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