Veröffentlicht in Motivation

Faul im Frühling?

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Kaum ist das Wetter schön, hat die gefühlte Hälfte der Schüler komplett vergessen dass sie ein Instrument spielen können. Aber mal ehrlich, strahlender Sonnenschein, die Eisdiele und Spaziergänge zwischen blühenden Bäumen sind einfach viel verführerischer als der Notenständer und das Hausaufgabenheft. Deshalb gibt es heute ein paar Tipps wie man trotzdem nicht verliert was man bis dahin schon konnte!

Bedürfnisse

Direkt nach der Arbeit oder nach der Schule die Sonne ausperren und sich im Übezimmer zu verbarrikadieren grenzt leicht an Folter und…. funktioniert selten. Besser ist es zuerst das Durst nach Erholung, Licht und Luft zu stillen. Hat man etwas Sonne getankt, übt es sich hinterher viel leichter! Wer kann, legt seine Übungseinheit zum Beispiel in die frühen Abendstunden – da ist man noch nicht müde, aber die schönsten Sonnenstunden sind schon vorbei.

Auch ganz simple Bedürfnisse wie Schlaf, Durst, Hunger, Bewegungsdrang oder der Wunsch nach Kommunikation können Eure Motivation (wofür auch immer) lähmen. Stellt sicher, dass Euer Körper hat was er braucht, dann klappts auch mit dem Lernen und Üben.

Zeiteinteilung: Bummel-Puffer, Muss & Kann

Besonders im Frühling funktioniert ein lückenloser Zeitplan einfach nicht und schafft nur Frustration. Deshalb plant auch Auszeiten und Bummel-Puffer in Eure To-Do-Liste ein. Nehmt Euch eine realistische Menge an Aufgaben pro Tag vor und setzt auch da Prioritäten: was gehört zu „MUSS erledigt werden“ und was zu“wäre schön wenn`s auch noch klappt“? Setzt bei Terminstau Eure Übezeit abwechselnd auf „Muss“ und „Kann“. Das „Muss“ garantiert Euch den Erhalt Eurer Fähigkeiten und das „Kann“ hilft beim weiterkommen.

Macht der Gewohnheit

Schafft Euch einen Rhythmus – entwickelt eine dauerhafte Routine, zB. erst Üben und dann Abendbrot essen oder nach dem Abendbrot gleich üben und dann mit dem Hund rausgehen… findet für Euch angenehme Abläufe und versucht diese so oft wie möglich umzusetzen. Mit der Zeit gehört der Griff zum Instrument dann einfach dazu.

Positiv verknüpfen

Hier kommt ein kleiner „Wink mit dem Zaunpfahl“ an Eltern: wenn Euer Kind nicht übt und Ihr regelmäßig deshalb schimpft, wird das Kind mit dem Gedanken an`s Üben wenig Schönes verknüpfen. Besser: Dem Kind erklären warum Kontinuität wichtig ist und gemeinsam Kurzziele aufstellen und kleine Belohnungen beim Erreichen dieser Ziele einplanen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Kind das von selber in den Griff bekommt. Kinder müssen erst lernen mit Unlust und Frustration sinnvoll umzugehen und brauchen dabei Unterstützung. Durchhalten zu lernen ist ein Geschenk für`s Leben.

Auch mal 5 gerade sein lassen!

Ja, es gibt sie einfach: Tage, Wochen, Phasen in denen nichts gelingen will und man trotz guter Vorsätze kaum Motivation finden kann. Wir sind alle Menschen und keine Maschinen, deshalb hilft es auch manchmal einfach kreative Pausen einzulegen und zu regenerieren. Die Lust auf`s Musizieren kommt danach meist von alleine wieder. Selbstvorwürfe können dagegen in eine Abwärtsspirale führen, von der sich die Motivation nur schwer erholt.

Ziele anpassen

Seid ehrlich zu Euch, wie viel KÖNNT Ihr schaffen? Setzt Euch Ziele die machbar sind, sonst seid Ihr ständig frustriert. Lieber mit kleineren Zielen anfangen, dann erfreut feststellen, dass man sie erreicht hat … mit der Zeit wächst dabei ein Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und damit wachsen manchmal auch die erreichbaren Ziele.

Viel Erfolg!

Ich hoffe meine Tipps haben Euch etwas Motivation und neue Ideen geschenkt. Ich habe alles selbst an mir getestet. Durch mein abgeschlossenes Musikstudium, meine Arbeit und ein paralleles Teilzeit-Fernstudium waren und sind mir gelegentliche Motivationsengpässe gut bekannt. Probiert einfach für Euch selber aus, was bei Euch gut funktioniert. Ich wünsche Euch viel Erfolg dabei!

 

 

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Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Hundebloggerin.

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