Veröffentlicht in Psychologie, Wissenswertes, zu Hause konnte ich`s aber

…aber zu Hause konnte ich`s!

Zu Hause ging`s noch …. ehrlich! Ein Schüler der sowas sagt, sagt wahrscheinlich die Wahrheit.

Das Zauberwort heißt Enkodierspezifität und nachlesbar ist das im Buch „Psychologie“ von Richard J.Gerrig, 20. Auflage, auf Seite 253. Liebe Schüler, Ihr solltet Euch am Besten gleich die ganze Seite kopieren und immer in der Notentasche bei Euch tragen um sie dann beim ersten skeptischen Lehrerblick direkt auf`s Notenpult zu knallen!

Sollte Euere Lehrkraft nicht gleich verstehen, was im Text erklärt wird, dann könnt ihr ganz lässig sagen:

Gedächtnisinhalte können da am sichersten abgerufen werden wo man sie gelernt hat.

Wer etwas schlauer klingen möchte, kann es auch so formulieren:

Will man eine Information aus dem Gedächtnis wiedergeben, so gelingt dies am wahrscheinlichsten, wenn der Kontext bei Abruf und Enkodierung der Gleiche ist.

Es ist also nicht Eure Schuld, wenn das Stück im Unterricht nicht gelingt, sondern es liegt ganz klar daran, dass das Unterrichtszimmer nicht genauso aussieht wie Oma`s Studierzimmer (wo zu Hause das Klavier steht) und das Klavier ist auch ein anderes ( da haben Streicher einen kleinen Kontextvorteil!).

Also schnell zur Bibliothek und dann zum Kopieshop gelaufen, damit Ihr Euch schon heute auf die nächste Unterrichtsstunde freuen könnt. 😉

 

Advertisements

Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Hundebloggerin.

Die Angabe von persönlichen Daten ist freiwillig aber nicht notwendig.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s