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Werbung für`s Herbstkonzert und Tipps gegen Lampenfieber!

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Wer am kommenden Wochenende noch nichts vor hat ist herzlich eingeladen zum Herbstkonzert nach Speichersdorf zu kommen, auch mein kleines Streichensemble spielt mit!  Herbstkonzert in Speichersdorf Auch wenn die Sommerferien in Bayern noch garnicht sooo lange her sind, gibt es am Wochenende schon das erste Probenziel zu bestehen. Zugegeben, auch für mich ist das immer spannend, schließlich muss ich meine Schüler motivieren und mit Ihnen üben, damit sie sich mit gutem Gefühl auf die Bühne stellen können. Und trotzdem werden sie ganz sicher aufgeregt sein, denn das Herbstkonzert ist im Rahmen der Musikschulkonzerte eines der größeren Ereignisse.

Wie bereitet man sich auf das Lampenfieber vor?

Ein paar Tipps möchte ich zum Besten geben, denn vielleicht ist es für meine Leser hier auch ein bekanntes Thema?

  • Versucht das Lampenfieber anzunehmen, es ist kein Zeichen von „Schwäche“ oder von schlechter Vorbereitung. Das Lampenfieber zeigt Euch lediglich, dass Euch das was Ihr da tut wichtig ist, ihr wollt Euer Können zeigen und das sind doch wunderbare Vorraussetzungen für ein Konzert.
  • Lernt Euch kennen, wie zeigt sich die Aufregung bei Euch? Vergeht Euch der Appetit oder zittern Euch die Knie? Glaubt Ihr vorher alles vergessen zu haben oder wird Euch schlecht? All das kann tatsächlich vorkommen! Wenn Ihr wisst, wie Ihr wahrscheinlich reagieren werdet, könnt Ihr Euch besser vorbereiten.
  • Am Besten beginnt Ihr den Konzerttag wie jeden anderen Tag auch, bleibt in Eurem Rhythmus. Auch wenn Euch nicht so sehr danach ist, esst genug, versucht vorher ausreichend zu schlafen, vergesst das trinken von gesunden Getränken nicht. Geht es Eurem Körper gut, habt Ihr auch mental mehr Kraft.
  • Sicherlich wollt oder sollt Ihr Euch schick anziehen, klar, aber fühlt Euch wohl in dem was Ihr tragt. Wenn Ihr flaches Schuhwerk gewöhnt seid, dann versucht bitte nicht in 7cm Absätzen auf die Bühne zu marschieren. Tragt Kleidung, in der Ihr Euch frei bewegen könnt und die sich auf der Haut gut anfühlt, alles andere lenkt Euch ab.
  • Spielt Euch vor dem Konzert gut ein. Das müssen garnicht die Vortragsstücke sein, aber stellt sicher, dass Eure Finger warm und beweglich sind, dass Ihr Euch am Instrument sicher fühlt und die Ohren „geschärft“ sind für saubere Töne. Dafür eignen sich auch Tonleitern oder Etüden, oder Euer Lieblingsstück…
  • Plant genügend Zeit für den Weg zum Konzert ein, seid rechtzeitig da, so dass Ihr in Ruhe „ankommen“ könnt.
  • Zeigt Euren Zuhörern, dass Ihr das liebt was Ihr da tut und Ihr werdet das Publikum anstecken! Ihr seid keine Bürokraten sondern Musiker, deshalb zählt die gute Unterhaltung und nicht die einzelne Note die vielleicht daneben ging.

Ihr könnt auch schon beim Üben ein Paar Dinge beachten:

  • Seid Euch immer im Klaren, dass trotz bester Vorbereitung Fehler passieren können, schließlich sind wir alle Menschen. Ihr könnt Euch deshalb rechtzeitig darauf vorbereiten wie Ihr auf Aussetzer oder Verspieler reagieren wollt. Setzt Euch Anker, also übt an bestimmten Stellen wieder einzusetzen, so dass Ihr wisst, wo Ihr wieder in das Stück hinein kommt, wenn Ihr einen Aussetzer habt. Oder sprecht mit Eurer Begleitung und Euren Mitspielern ab, wo Ihr wieder anfangt, sollte etwas passieren. Das spart Euch im Ernstfall viele Nerven.
  • Übt Eure Stücke öfter in der Konzertreihenfolge, das gibt Sicherheit.
  • Übt die Anfänge Eurer Stücke genau, seid Ihr in der Musik drin, wird es meistens leichter.
  • Stellt Euch den Anfang Eures Stückes im Geiste vor, bevor Ihr es spielt. Das gibt Euch auch auf der Bühne Sicherheit, sollte aber vorher geübt werden.
  • Brecht zu Hause bei einem Fehler beim Üben nicht gleich ab, sondern versucht Euch wieder zu fangen und spielt weiter. Die Stelle explizit üben könnt Ihr hinterher imemrnoch.
  • Plant Ablenkungen mit ein. Ein Konzertraum ist kein „perfekter Raum“, es wird immer Menschen geben die Husten haben, einen Kaugummi auspacken wollen oder Ihren Stuhl verrücken müssen…..deshalb übt zu Hause auch mal in „unperfekter“ Übeatmosphäre um Ablenkungen standhalten zu können.

Habt Ihr noch weitere Tipps und Ideen wie man erfolgreich dem Lampenfieber begegnen kann? Dann schreibt hier einen Kommentar, ich bin gespannt!

 

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Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Hundebloggerin.

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