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Neue Noten

Noten sehen und Noten sehen sind zwei Paar Schuhe. Auf den ersten Blick klingt das kryptisch, auf den zweiten Blick vielleicht nicht mehr ganz so sehr:

Wer nicht täglich mit Noten arbeitet, sieht in erster Linie ein Blatt mit schwarzen Zeichen. Je mehr Zeichen, desto bedrohlicher sieht das Blatt aus und desto schneller landet es in der mentalen Kategorie SCHWER.

Die Optik zählt…mal wieder.

Deshalb gehe ich bei der Wahl von Schülernoten nicht nur nach dem Inhalt, sondern auch nach der Optik und da wandern 2/3 der Notenhefte im Fachgeschäft aus der Auswahl. Ich gucke dabei nicht auf die bunten Bilder, sondern auf den Notensatz. Sind die Noten zu klein…weg. Sind die Noten zu groß…meistens auch weg. Sind die Noten zu dicht und schwarz…weg. Übrig bleibt dann meistens nurnoch ein Häufchen. Ein Häufchen Noten, dass dem Betrachter von Anfang an ein gutes Gefühl der Überschaubarkeit bietet.

Jetzt wird`s spannend, jetzt geht`s um den Inhalt.

Sind die unbrauchbaren Layouts aussortiert, schaue ich mir die Arrangements an. Gerade beim Klavier bedeutet das Kopfarbeit. Ich stelle mir vor, wie es wohl klingen wird. Häufig gibt es gerade bei Stückesammlungen das Problem, dass sie für Anfänger eigentlich zu schwer oder zu lang sind, für Fortgeschrittene aber zu uninteressant arrangiert sind, da zu viel weggelassen wurde. Besonders bei Stücken die man kennt, werden bei „leichten“ Arrangements gerne wichtige harmonische Wendungen weggelassen, so dass es sogar mir schwerfällt sie zu spielen, weil meine Ohren dauernd etwas anderes erwarten als die Hände greifen müssen. Es scheint mir eine echte Kunst zu sein leichte und zugleich wohlklingede Klavierarrangements von bekannten Stücken zu erstellen.

Klavier, Klavier…wie sieht es bei den Streichernoten aus?

Ich finde es leichter, schöne Anfängerstücke für meine Geigenschüler zu finden, denn meistens braucht es da nur eine Melodielinie. Die Begleitungsstimmen sind meist anspruchsvoller und deshalb auch klangvoll, da diese meist für den Lehrer bestimmt sind. Aber auch da tut sich ein Problem auf: Da ich nicht den ganzen Tag nur Klavier üben kann, profitiere ich von „gut sitzenden“, einfachen Klavierbegleitungen und da sind wir wieder beim Casus knaxus… die muss man erstmal finden. Ihr seht, es ist garnicht so einfach! Aber da ich wohl nicht die einzige Instrumentalistin bin, die über solche Themen nachdenkt, erscheinen doch immerwieder sehr ansprechende Noten auf dem Markt. Ich werde Euch meine „Lieblinge“ wenn Ihr wollt vorstellen.

Was sind Eure Lieblingsnoten?

Da ich auf dem Gebiet der Noten eigentlich immer auf der Suche bin, würden mich auch Eure Lieblingsnoten sehr interessieren. Welche Stücke und Arrangements haben Euch bisher besonders viel Spaß und Spielfreude beschert?

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Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Hundebloggerin.

2 Kommentare zu „Neue Noten

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