Veröffentlicht in Adventskonzert

Ein besinnliches Adventskonzert und warum es nicht leicht ist in einer Kirche zu spielen

Ich finde Kirchen sind ein sehr schöner Ort um Musik zu machen. Die Stimmung der Zuhörer ist meist besinnlich und die Atmosphäre feierlich, wenn da nicht ein paar ganz besondere Problemchen auf die Musiker lauern würden….

Meistens sind Kirchen kalt.

Und meistens wird so eine Kirchenheizung knapp vor einem Konzert angeschmissen, so dass man (wenn denn die Heizung spürbar funktioniert) in der Zeit zwischen Anspielprobe und Vorspiel sehr unterschiedliche Thermometerstände miterlebt:
Zuerst ist es kalt, richtig kalt. Dann fährt die Heizung voll hoch und man bekommt Hitzewallungen wie in den Wechseljahren, weil man noch bis zum Hals in Wolle steckt. Dann beginnt das Konzert ud man hat von Wolle auf festliche Bluse gewechselt und die Heizung wird wieder ausgestellt. War ja gerade warm… aber Ihr glaubt nicht, wie schnell die Wärme wieder weg ist.
Und was bedeutet das für ein Holzinstrument?

Russisch Roulette bei der Intonation!

Eigentlich ist es fast egal wie oft man die Geigen nachstimmt, die Temperatur ändert sich ja doch gleich wieder und mit ihr das Holz der Instrumente. Und dann ist da noch die Orgel, dieses wunderschöne Instrument, das so toll zu Streichern passt! Auch die Orgel erlebt temperaturbedingte Schwankungen in der Tonhöhe, aber zu ganz eigenen Bedingungen. Kurz gesagt, es ist fast aussichtslos ohne Intonationseinbußen an einem Kirchenkonzert teilzunehmen.

Aber was soll’s, es hat trotzdem großen Spaß gemacht!

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Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Hundebloggerin.

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