Veröffentlicht in Aktuelles, Beginn, Unterricht

Liebe Eltern…

…oft bekomme ich Anrufe von Eltern, die eine neue Lehrkraft für Ihr musikalisches Kind suchen. Die Allermeisten fragen zuerst ob ich Instrumentalunterricht anbiete und als nächstes, was das kostet. Fast NIEMAND fragt mich, worauf ich im Unterricht Wert lege, also was Ihr Kind bei mir erwarten würde. Dabei sind die Preise regional noch der kleinste Unterschied zwischen Instrumentallehrern.

Würdet Ihr Euer Auto in einer Werkstatt abgeben ohne vorher zu fragen, was dort eigentlich mit ihm gemacht wird?

Autofahrer: Hallo? Ist dort die Autowerkstatt?

Meister: Ja.

Autofahrer: Und wie viel kosten Sie die Stunde?

Meister: Na so 50 Euro.

Autofahrer: Ok, ich bringe mein Auto vorbei und hole es übermorgen wieder ab.

Meister: Was soll denn gemacht werden?

Autofahrer: …tut…tut…tut….

Die wenigsten Eltern informieren sich über die Schwerpunktsetzungen im Unterricht.

Nun gut, vielleicht denkt Ihr, dass man das ja auch alles vorher auf meiner Website erlesen kann? Stimmt! Macht aber auch fast niemand. Woher ich das weiß? Ich kann zum einen die Statistiken der Seitenaufrufe einsehen und auf meiner Website sind auch alle Preismodelle die ich anbiete beschrieben. Wer also am Telefon zuerst nach dem Preis fragt, hat sich mit der Website nicht wirklich beschäftigt.

Euer Kind ist doch das Kostbarste was Ihr habt und hat einen Lehrer verdient, der nicht nur preislich passt.

Schaut Euer Kind an, wodurch wird es motiviert? Wofür kann es sich begeistern? Bei was für Menschen fühlt es sich wohl und bei welchen Menschen fühlt Ihr Euch wohl? Besucht mehrere Lehrer, nehmt Euch die Zeit und lernt sie kennen, das kann so einen großen Unterschied für Euer Kind bedeuten! Fragt nach Unterrichtszielen und Strategien diese zu erreichen, fragt danach wie der Lehrer mit Motivations-Durststrecken Eures Kindes umgehen würde. Fragt nach der Intention zu Unterrichten.

Bitte fragt! Es gibt da keine falschen oder dummen Fragen und ein passender Lehrer, eine passende Lehrerin werden Euch ernst nehmen.

Und hört auch Eurem Bauchgefühl zu, wie geht es Eurem Kind in Gegewart des Lehrers oder der Lehrerin? Das könnt Ihr zum Beispiel in einer Schnupperstunde herausfinden, welche die allermeisten Lehrer aus eben diesem Zweck anbieten.

Eine Schnupperstunde „verpflichtet nicht zum Kauf“!

Deshalb lernt bitte mehrere Lehrer kennen und entscheidet Euch erst dann. Das ist zu Beginn vielleicht ein Aufwand, er wird sich aber für Euer Kind lohnen, übrigens auch für Euch selbst, wenn Ihr z.B. selbst ein Instrument lernen wollt. Und wenn Euch ein(e) Lehrer(in) übel nimmt, wenn Ihr Euch nach der Schnupperstunde nicht für ihn/sie entscheidet, war es sowieso der/die Falsche. Ihr habt also wirklich nichts zu verlieren!

In diesem Sinne wünsche Ich Euch und Euren musikalischen Kindern einen guten Griff bei der Lehererwahl.

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Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Bloggerin!