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Hausmusik – zuhause üben

Bisher hatte ich immer das Glück sehr tolerante Nachbarn zu haben. Ich habe in der Vergangenheit nur einen Nachbarn erlebt, den mein Üben gestört hat, und dieser Nachbar hat damals Platz bis nach Mitternacht die Wände zum Techno wackeln lassen. Hausmusik ist prinzipiell zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Umfang erlaubt. Heute teile ich mit Euch ein paar Erfahrungen zu diesem Thema…

Bei jedem Umzug habe ich versucht meine Nachbarn zu informieren und zu fragen, ob sie Zeiten haben, in denen sie dringend Ruhe brauchen. Manchmal kann man auch darüber reden in welchem Zimmer es sich am besten übt, damit die Nachbarn weniger mithören brauchen.

Oft reicht es schon dem Gegenüber dadurch Respekt zu zeigen, indem man persönlich mit ihnen redet und vielleicht auch eine Nummer hinterlässt auf welcher sie anrufen können, falls sie doch mal von Migräne geplagt ihre Ruhe brauchen.

Als ich selber ein Kind war, hat abends unter meinem Zimmer die Tochter unserer Nachbarn Gitarre gespielt und ich habe es geliebt den zarten Tönen vor dem Schlafengehen zu lauschen.

Bevor Ihr Euch also Sorgen macht, dass sich Eure Nachbarn von Eurer Hausmusik gestört fühlen, fragt sie einfach mal. Vielleicht freuen sie sich sogar mit Euch über Euer Hobby! Und wenn dem nicht der Fall ist, dann zeigt Ihnen Eure Kontaktaufnahme, dass Ihr Euch auch für Ihr Wohl interessiert, was vielleicht die Toleranz erhöht.

Wer mir regelmäßig sagt, dass eine Übepause nötig wäre, ist unser Hund Bujo. Während unsere Hündin sich irgendwo zu Schlafen zusammenrollt (sie ist damit aufgewachsen), kommt Bujo regelmäßig und fordert Kuschelpausen ein. Recht hat er, ist schließlich auch wichtig!

Ich wünsche Euch viel Freude beim Musizieren.

Ulrike

Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Bloggerin!