Veröffentlicht in Musikalische Früherziehung, Rhythmus und Singen

Musikalische Früherziehung will geplant sein

Meine planungs-intensivsten Unterrichtstunden sind die der Musikalischen Früherziehung. Ich führe darüber Buch und schreibe mir für jede Stunde ein „Drehbuch“…

Bei 30 Minuten Unterrichtszeit plane ich 2 bis 4 „Programmpunkte“ ein. Meistens plane ich lieber einen Punkt mehr als einen weniger, damit ich immer etwas „in der Hinterhand“ habe, wenn es die Situation erfordert.

Kinder sind nicht „planbar“

Ich kann vor einer Stunde nicht wissen wie es den einzelnen Kindern gegen wird und wie sich das auf die Gruppe auswirken wird. Kinder sind jede Woche anders und es gibt zwar in jeder Gruppe Tendenzen (ruhig, lebhaft, hibbelig, aufmerksam…) aber wie konzentriert und aufnahmefähig die Kinder sein werden, weiß man vorher nie. Deshalb plane ich gerne sehr unterschiedliche Spiele und Übungen voraus, so dass ich immer eine Auswahl habe. Ist die Gruppe zum Beispiel sehr lebendig und munter, dann kann ich die Energie nutzen und ein besonders aktives Spiel mit Bewegung an den Anfang setzen. Sind die Kinder aber sehr unruhig, dann steuere ich gegen und wähle bewusst Aufgaben welche sie etwas zur Ruhe bringen…

Raum für Spontanität

Bei aller Planung merke ich immer wieder wie wichtig es ist offen für den Moment zu sein! Oft bringen die Kinder Impulse und Ideen um ein vorbereitetes Spiel auszubauen oder abzuwandeln. Manchmal kommen mir in der Stunde Ideen welche ich dann spontan einbaue. Diese Momente der Improvisation und Interaktion halten die Stunden lebendig.

Resümee

Nach den Unterrichtsstunden denke ich darüber nach ob und wie die Lernziele erreicht wurden und was ich in den nächsten Stunden beibehalten oder ändern möchte.

Kleine Gruppen

Besonders schätze ich den Unterricht in kleinen Gruppen bis maximal 6 Kindern. So kann jedes Kind „abgeholt“ und eingebunden werden.

Autor:

Ich bin Musikerin und begeisterte Bloggerin!